Das war der Girls’Day 2021 bei XITASO

Am 22. April 2021 waren wir zum ersten Mal beim Girls’Day dabei. Auch wenn wir den Teilnehmerinnen in diesem Jahr nur per Video-Chat einen Einblick in die Welt der Software-Entwicklung gewähren konnten, blicken wir auf einen spannenden Tag zurück.

Nachdem wir mit einigen Vorstellungsspielen in den Tag gestartet sind, stellte Ulrich Huggenberger, Gründer und Geschäftsführer von XITASO, den Teilnehmerinnen mit einigen Beispielen aus dem Alltag vor, wie wichtig Software in der heutigen Zeit ist und was genau XITASO eigentlich macht. Besonders gefreut haben wir uns auch über die Teilnahme von Carolina Trautner, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, die die Schülerinnen ermutigte, ihre persönlichen Talente unabhängig von Geschlechterklischees zu fördern.

Carolina Trautner:

“Niemand muss sich bei der Wahl des Berufs oder des Studienfachs einschränken oder gar von Klischees leiten oder einengen lassen. Nicht wegen des Geschlechts und auch nicht wegen gesellschaftlicher Erwartungen. Denn: Talent kennt kein Geschlecht.”

Unser Girls’Day-Programm

Wie funktioniert ein 3D-Drucker?

Ein Thema, das bei den Schülerinnen auf besonders großes Interesse gestoßen ist, hat uns Software-Entwicklerin Anika Schedler vorgestellt: Den 3D-Druck. Nach ein paar spannenden Einblicken, was 3D-Drucker alles können – von Drucken, die man nur unter dem Mikroskop erkennen kann, bis hin zum Druck von ganzen Häusern oder Brücken – mussten die Schülerinnen selbst kreativ werden. Gemeinsam haben wir das Modell einer Katze entworfen und uns dann angeschaut, wie diese im 3D-Drucker entsteht.

Was heißt eigentlich agiles Arbeiten?

Während der 3D-Drucker fleißig für jede Teilnehmerin ein Kätzchen gedruckt hat, konnten die Schülerinnen zusammen mit unseren Agile Coaches Alexa Lautenbacher und Baptiste Grand ihr Zeichentalent unter Beweis stellen. Die Aufgabe: In kürzester Zeit gemeinsam eine Bürofläche zeichnen. Was die Teilnehmerinnen nicht wussten: Eigentlich stand nicht ihr Zeichentalent im Mittelpunkt der Übung, sondern die unterschiedlichen Arbeitsweisen. Während die erste Gruppe nämlich detaillierte und strenge Vorgaben zur Ausstattung des Büros erhalten hat, bekam die andere Gruppe lediglich die Aufgabe, ein Büro zu zeichnen, in dem sich die Mitarbeitenden wohlfühlen können. Während Gruppe eins lange mit Planung und Koordination beschäftigt war, um die Anweisungen korrekt zu erfüllen, konnte Gruppe zwei direkt loslegen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die fertigen Büros zeigen, wie sehr die unterschiedlichen Herangehensweisen das Ergebnis beeinflussen und wie selbstorganisiertes, agiles Arbeiten die Kreativität fördern kann.

Wie entsteht Software?

Zum Abschluss des Tages wollten wir uns noch anschauen, wie genau Software denn entsteht. Nachdem uns Ramona Keller und Nina Jameson einen Einblick in ihren Arbeitsalltag als Software-Entwicklerin gegeben haben, durften die Schülerinnen wieder selbst aktiv werden. In einem Online-Spiel konnten sich die Schülerinnen durch eine virtuelle Welt bewegen und Aufgaben erfüllen – und dabei spielerisch die Grundlagen des Programmierens kennenlernen.

Ulrich Huggenberger:

“Wir haben uns sehr über das große Interesse an unserem Angebot gefreut, denn wir fördern junge Talente bereits sehr früh und vermitteln deshalb gerne Eindrücke aus dem Berufsfeld der Software-Entwicklung.”

Danke an alle Teilnehmerinnen!

Nach diesem spannenden und lehrreichen Tag sind wir uns einig, dass das bestimmt nicht der letzte XITASO Girls’Day war! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen für die tolle Mitarbeit und die vielen Fragen und freuen uns schon auf nächstes Jahr, in dem wir die Schülerinnen dann hoffentlich auch persönlich bei uns vor Ort begrüßen können, um unsere Begeisterung für die Welt der Software zu teilen!

Mehr Informationen rund um den Girls’Day findet Ihr hier.