UIX Case Study KRITIS DEFENDER

UIX Case Study:
Intrusion Detection System KRITIS DEFENDER

Herausforderung

Stadtwerke oder Energieversorger zählen zu den “Kritischen Infrastrukturen”, sobald sie eine bestimmte Anzahl an Haushalten versorgen. Sie stehen besonders im Fokus potenzieller Cyberattacken. Das IT-Sicherheitsgesetz des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erfordert deshalb, dass die verwendeten IT-Systeme speziell abgesichert sind und Attacken gemeldet werden müssen.

Durch ein sogenanntes Intrusion Detection System (IDS) soll das Netz effizient überwacht und ausgewertet werden können. Verdächtige Vorgänge sollen so frühzeitig erkannt, abgewehrt und für Audits archiviert werden können.

Nutzungskontext

Durch Beobachtung und Interviews mit den Anwendern in ihrer Arbeitsumgebung wird der Nutzungskontext genauer betrachtet. Es geht darum zu verstehen wer die Anwender sind und welche Aufgaben sie erledigen möchten. Besonders wichtig ist, in welchem Kontext die Aufgaben erledigt werden. Besteht z.B. hoher Zeitdruck oder viele parallele Arbeitstätigkeiten? Aber auch die Rahmenbedingungen, wie die verwendete Hardware, beeinflussen das spätere Konzept.

  • Benutzer
    Wer bedient die Anwendung letztendlich?
  • Aufgaben
    Welches sind die häufigsten Aufgaben?
  • Umgebung
    In welchem Kontext wird die Anwendung verwendet?
  • Ressourcen
    Welche Hardware kommt zum Einsatz?

Benutzer

Der Anwender steht im Mittelpunkt des gesamten Prozesses. Hat er Schwierigkeiten bei der Erledigung seiner Aufgaben, wird er die neue Software nicht verwenden und das Gesamtziel ist verfehlt. Als Hauptanwender des Programms wurden der Administrator sowie die Mitarbeiter der IT-Security- Abteilung von Stadtwerken und Energieversorgern identifiziert.

Wie kann man sich den Anwender konkret vorstellen?

Durch die Erstellung von Personas wird ein Anwender detailliert beschrieben und steht dabei stellvertretend für eine ganze Nutzergruppe. Alle Projektbeteiligten haben so ein konkretes Bild vor Augen für wen die Anwendung entwickelt wird. Durch die detaillierte Darstellung mit Bild, Name und Eigenschaften bleibt die Person gut in Erinnerung. Produktfeatures, Interaktionskonzepte oder Aussehen der Anwendung können besser beurteilt werden und während der Entwicklung immer wieder abgeglichen werden.

Iteratives Screendesign

Sowohl bei der Besprechung der Anforderungen als auch bei der Diskussion von technischen Fragen mit der Entwicklung dienen Visualisierungen zur schnellen Kommunikation, bei dem jeder sofort weiß, was gemeint ist. Schon im Workshop entstehen erste Skizzen auf Whiteboard, Tafel oder Papier, auf deren Basis anschaulich verschiedene Lösungsansätze diskutiert werden können. Die Skizzen werden im Nachgang in digitaler Form weiter ausgearbeitet und erneut mit dem Kunden und der Entwicklung besprochen. Das Konzept reift so Schritt für Schritt in einem kollaborativen Prozess, in dem sich alle Projektbeteiligten mit dem Produkt identifizieren können.

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Grobe Skizze im Workshop

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Digitale Wireframes mit mehr Details

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Visual Design mit finalen Farben und Icons

Visual Design

Ein weiterer wichtiger Teil des UIX Prozesses ist die visuelle Ausgestaltung der Anwendung. Das Visual Design bestimmt, wie die Anwendung auf den User wirkt und ob er mit einem positiven Gefühl an die Anwendung denkt und sie benutzt.

Während der Konzeptphase wurde bereits darauf geachtet, dass die richtigen Inhalte übersichtlich dargestellt werden und die Navigation leicht nachvollziehbar ist. Das Visual Design geht nun einen Schritt weiter. Passend zum Corporate Design des Kunden wird eine stimmige Farbwelt definiert. Farben für Hintergründe, Charts, Schriften oder hervorgehobene Elemente, die den Fokus des Benutzers erhalten sollen, werden aufeinander abgestimmt.

Durch Icons werden Funktionen visueller und somit schneller erfassbar für den Benutzer. Meist wird eine Kombination aus Icon und Text verwendet um möglichst eindeutig zu sein. Die Anwendung wird häufig auch in dunkler Umgebung verwendet, weshalb neben einer klassischen hellen Variante auch eine Dunkle erstellt wurde. Die Augen müssen beim Wechsel zwischen Umgebung und Monitor weniger umstellen und ermüden nicht so schnell.

Animierte Statusanzeige

Bei der Benutzerbefragung wurde festgestellt, dass KRITIS DEFENDER nur eine von mehreren Anwendungen ist, die der Benutzer gleichzeitig bedienen muss. Am wichtigsten ist hierbei die Statusanzeige. Tritt ein kritsches Ereignis auf, muss der Benutzer schnell darauf aufmerksam werden. In einer reduzierten Ansicht wird deshalb vollflächig nur der Systemstatus (rot, gelb, grün) angezeigt. Eine Animation verdeutlicht mit unterschiedlichen Geschwindkeiten die Dringlichkeit.

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Ihr Ansprechpartner

Dr. Michael Schackert
michael.schackert@xitaso.com
Tel: +49 821 885882-36

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